Gute Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft
Trier. Die Botschaft, die Schwester M. Basina Kloos bei der Pressekonferenz am Dienstagvormittag verkündete, ist klar und eindeutig: Der Prozess der Konsolidierung ist abgeschlossen, die ctt ist jetzt wieder in der Lage, ihre Zukunft aktiv selbst zu gestalten. Deshalb „war für uns jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, auch strukturell die Weichen neu zu stellen. Deshalb haben die Marienhaus GmbH Waldbreitbach und der Barmherzige Brüder Trier e.V. die Hildegard Stiftung gegründet. Schwester M. Basina ist Vorsitzende des Vorstandes dieser Stiftung. Unter dem Dach der Hildegard-Stiftung wird es zukünftig die ctt geben. Die entsprechenden Verträge zur Umwandlung des ctt e.V. in eine GmbH wurden unmittelbar vor Ostern unterzeichnet. An der Spitze der ctt wird es keine Veränderungen geben: Thomas Thiel und Burkhard Nauroth, die das Unternehmen bisher als Vorstände geleitet haben, werden das in Zukunft als Geschäftsführer tun. Die Abkürzung ctt steht übrigens für cusanus trägergesellschaft trier.
Im August 2003, so erinnerte Schwester M. Basina, waren die Marienhaus GmbH Waldbreitbach, der Barmherzige Brüder Trier e.V. und die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen/Wied angetreten, als katholisches Trägerbündnis Verantwortung in der caritas trägergesellschaft trier zu übernehmen. Sie hatten sich von Kardinal Lehmann, der damals Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz war, für diese so genannte katholische Lösung in die Pflicht nehmen lassen.
Erklärtes Ziel des katholischen Trägerbündnisses war es gewesen, die ctt zu stützen, als eigenständiges Unternehmen zu erhalten und die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern. Heute können wir sagen: Das ist uns gelungen", stellte Schwester M. Basina fest. Sie dankte den Mitgliedern des ctt-Vorstandes dafür, dass es ihnen gelungen sei, das Schiff namens ctt auch in stürmischer See auf Kurs zu halten und in ruhigere Gewässer zu führen. Gleichzeitig bedankte sie sich ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ctt; denn sie haben mit ihrem Gehaltsverzicht entscheidend dazu beigetragen, dass der ctt e.V. auch finanziell wieder Boden unter die Füße bekommen hat und damit gute Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft hat.
Die Hildegard Stiftung ist eine rechtsfähige kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Ihr Stiftungszweck besteht in der (wie es in der Satzung heißt) Förderung der Werke christlicher Nächstenliebe. Damit ist sie Garant dafür, dass sich die ctt auch als GmbH den christlichen Zielen und Werten weiterhin verpflichtet fühlt und die Einrichtungen ihre christliche Ausprägung behalten so wie es bei der Gründung 1987 Bischof Hermann Josef Spital intendiert hatte, verdeutlichte Schwester M. Basina.

