Projekt zur Optimierung der Dienstzeiten im Seniorenheim St. Maria-Josef beendet

09. März 2018  

Im März 2018 endete ein Projekt zur „Optimierung der Dienstzeiten in der Pflege im Seniorenheim St. Maria-Josef“. Unter Leitung von Olga Atamanova (Pflegedienstleiterin) erarbeitete die Projektgruppe, bestehend aus elf Mitarbeitern, in einem Zeitraum von zehn Monaten neue Dienstzeiten für den Pflegebereich. Neben den Wohnbereichs­leitungen waren Vertreter der MAV, Pflegefachkräfte und Pflegehelfer an dem Projekt beteiligt und konnten so ihre eigenen Sichtweisen  in die Organisationsentwicklung einbringen. Zielsetzung war die Erhöhung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Personaleinsatzes unter Berücksichtigung der Bewohner- und Mitarbeiterbedürfnisse. Angestrebt war es Überstunden und Leerlaufzeiten zu vermeiden und die zur Verfügung stehende Nettoarbeitszeit optimal zu nutzen.

Aus den Rahmenbedingungen in der Altenhilfe resultiert, dass sich am Zeitkontingent nicht viel ändern lässt. Die zur Verfügung stehende quantitative Arbeitszeit entspricht dem Pflegestufenmix und ist somit festgesetzt. Ziel war es also, die zur Verfügung stehende Zeit effektiver zu nutzen. Durch eine Anpassung der Dienstzeiten sollten besonders arbeitsintensive Phasen aufgefangen und auch Raum für die vielfältigen administrativen Aufgaben der Pflegefachkräfte geschaffen werden. Das Projekt begann mit einer Situationsanalyse und mit der Erstellung von Regelarbeitsabläufen. Ideen und Vorschläge zur Optimierung wurden gesammelt und intensiv aus den verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Alle Projektteammitglieder äußerten den Wunsch nach einer Übergabe mit allen im Dienst anwesenden Mitarbeitern.  Schnell war jedoch klar, dass dies aufgrund des hohen zeitlichen Aufwands nicht möglich ist. Am Ende hat sich die Idee der Verlängerung des Frühdienstes und einer damit verbundenen Verkürzung des Spätdienstes für die Schichtleitungen durchgesetzt. Die neuen Dienstzeiten wurden anschließend in einer Organisationseinheit getestet. Seit Januar 2018 werden die Dienstzeiten für das gesamte Pflegeteam umgesetzt. Im Februar 2018 fand die Projektabschlusssitzung statt. Am Ende des Projektes waren sich die Beteiligten einig, dass man nicht mehr in die alte Dienstzeiten-Struktur zurück möchte. Besonders für Pflegefachkräfte sind im Frühdienst Ärztekommunikation und Dokumentationsaufwand sehr zeitaufwändig. Die neuen Dienste ermöglichen es den Fachkräften den intensiven Anforderungen nachzukommen. Die Arbeit am Projekt hat weiteres Entwicklungs­potential aufgedeckt, beispielsweise im Bereich der strukturierten Übergabe und der Anpassung der Arbeitsorganisation.  Hieran wird das Pflegeteam auch weiterhin arbeiten.

Frau Atamanova bedankte sich bei den Projektmitgliedern für ihre engagierte Mitarbeit: „Unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen ist es nicht möglich, eine optimale Lösung zu erzielen. Es ist dem Team jedoch gelungen, eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu erreichen, ohne zusätzliche zeitliche Kontingente in Anspruch zu nehmen.“

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