110 Jahre Altenheim Marienstift mit Pfarrfest der Pfarrgemeinde St. Genovefa

v.l.n.r.: Sr. M. Scholastika Theissen, Sr. Christeta Hess, RA Bernd Molzberger, Sr. Marianne Meyer, Markus Sauer, Nicole Fuchs

Die Schützenkapelle

Buntes Treiben und Geselligkeit

12. Juni 2018  

Mit einem Festakt wurde am 3. Juni 2018 das 110-jährige Jubiläum des Alten- und Pflegeheimes Marienstift im Rahmen des Pfarrfestes der Kirchengemeinde St. Genovefa begangen. Dem Anlass gebührend kamen auch Grußworte vom Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, Herrn Dr. Alexander Saftig, und von der Stadt Mendig durch Stadtbürgermeister Peter Ammel, der auch die Grüße der Verbandsgemeinde ausrichtete. Für die cusanus-trägergesellschaft trier mbH überbrachte der Geschäftsführer Bernd Molzberger die Grüße aus Trier. Auch die ehemalige Provinzoberin der Dernbacher Schwestern, Sr. Christeta Hess und die Delegation des Presbyteriums der evangelischen Gemeinde, Karin Stein und Jörg Wienpahl, überreichten Grußworte anlässlich des Jubiläums.

In guter Tradition wurde der Festakt mit einem feierlichen Gottesdienst von Pastor Ralf Birkenheier in Begleitung des Kirchenchores unter der Leitung von Stefan Müller  zelebriert.

Bei seiner Festansprache zog Heimleiter Markus Sauer ein Resümee der vergangenen 110 Jahre, davon 10 Jahre seit dem Neubau und Eröffnung des neuen Marienstifts im Jahre 2008. Er zeigte die Entwicklung des Marienstifts mit seinen Veränderungen von seiner Vergangenheit in die Gegenwart auf und wagte einen Ausblick auf die Zukunft. Insbesondere hob er die Integration des Hauses in die sozialen Strukturen der Gemeinde Mendig hervor, welches bei seinen älteren Bürgern immer noch den Namen „Klösterchen“ trägt. Die stetige aber bedachte Weiterentwicklung des Hauses, auch der Neubau, so Sauer, waren entscheidend dafür, daß das Haus Marienstift auch heute noch auf der Höhe der Zeit ist und vor allem ein Ort, in dem sich Senioren wohlfühlen und einen ruhigen Lebensabend verbringen können, ohne auf soziale oder kulturelle Angebote verzichten zu müssen. Die Verbundenheit mit der (Pfarr)gemeinde wird auch dadurch deutlich, daß das Jubiläum zusammen mit dem Pfarrfest gefeiert wird. Sauer betonte das Marienstift als ein eindrucksvolles Beispiel für eine gut ins städtische Leben eingebettete Einrichtung für Senioren und Pflegebedürftige. Die Einrichtung versteht sich als ein offenes und generationenübergreifendes Haus, in dem man sich jederzeit willkommen fühlt.

Das Alter soll als lohnenswerte Herausforderung, nicht als bedrückende begriffen werden. Für Markus Sauer leisten die Mitarbeiter des Marienstifts sowie die Ehrenamtlichen, einen wirkungsvollen Beitrag, damit „wir gemeinsam dem Alter seinen vermeintlichen Schrecken nehmen können“. Das Marienstift hat mit dazu beigetragen, ein positives Bild von Senioren zu verankern.

 

Obwohl dem Marienstift seitens der jährlichen Qualitätsüberprüfung durch den Medizinischen Dienst schon seit Jahren sehr gute Noten bestätigt werden, hat dieses positive Ergebnis nach Aussage von Markus Sauer bei weitem nicht den Stellenwert wie die vielen Aussagen der Bewohner und deren Angehörigen, daß man sich im Marienstift wohl und sehr gut aufgehoben fühlt, d.h. der fürsorgende und soziale Gedanke auch tatsächlich gelebt wird.

„Der exzellente Ruf unseres Hauses ist in erster Linie durch die Einstellung und Professionalität unserer Mitarbeitenden entstanden, die sich mit viel Liebe, Zuwendung und großem Engagement für die Bewohnerschaft einsetzen“, so Sauer.

Nach der Eröffnung des Pfarrfestes durch die Grußworte der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Ursel Kummetz, beinhaltete das abwechslungsreiche Festprogramm den Auftritt der Schützenkapelle, die gemeinsamen Darbietungen der Kindertagesstätte St. Genovefa mit den Bewohnern, Karin´s Tanzgruppe sowie dem Löwenchor des Marienstifts unter der Leitung von Karl-Heinz Theis. Umrahmt wurde der Nachmittag von der Rock-Band „EMERGENT“. Die Stände der verschiedenen Jugendgruppen und ein vielfältiges Programm an Kinderbelustigung wie die Hüpfburg der Pfadfinder rundeten das Programm ab.

Am Abend blickten sowohl die Bewohner, Gäste, der Pfarrgemeinderat mit allen kirchlichen Gruppierungen und die Mitarbeiter voller Freude auf einen wunderschönen Tag zurück.

Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern, Jugendverbänden, Meßdiener, Pfadfinder, Firmgruppe, Kimesgesellschaft, Feuerwehr, Verwaltungs- und Pfarrgemeinderat und der Frauengemeinschaft kfd für ihren unermüdlichen Einsatz.

 

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